Die Minimal Art Gallery, kurz MAG versteht sich als Kunstwerk mit Projektcharakter. In ausrangierten, Puppenhausmodellen werden Ausstellungen mit zeitgenössischen Kunstwerken in klein organisiert. Aufgrund der überschaubaren Größe ist die MAG als Ausstellungsplattform sehr niedrigschwellig und flexibel einsetzbar. Durch die Integration vieler Kunstwerke sowie ihren Wiedererkennungswert erzielt sie einen hohen Mehrwert für alle Beteiligten. Seit 2014 wurden bis zu zehn MAG Shows im In-und Ausland mit zahlreichen zeitgenössischen Positionen der Bildenden Kunst umgesetzt.

Suntje Sagerer und die Minimal Art Gallery

Im Rahmen der eigenen künstlerischen Produktion von Suntje Sagerer gehört die MAG zur Werkgruppe der Skulptur. In der Tat ist es eine multimediale Skulptur, da die verschiedenen Beiträge aus Malerei, Zeichnung, Fotografie, Videokunst, räumlichen und kinetischen Objekten sowie Installationen bestehen. Als Reaktion auf die jeweilige Situation und der künstlerischen Beiträge nimmt die MAG ihren spezifischen Charakter an. Die anfängliche Kunstarbeit verwandelt sich in eine Gruppenausstellung und stellt das Kunstwerk dar. Neben dem Autor der Idee sowie seiner physischen Struktur betreibt Suntje Sagerer ein echtes Ausstellungsprojekt als Kurator, Manager und Designer. Sie kommuniziert mit den Künstlern über die Auswahl und Platzierung von Werken oder lädt Mitarbeiter ein. In den letzten sechs Jahren hat Suntje Sagerer zehn verlassene Puppenhäuser für ihre MAG-Serie aktiviert. (Susanne Altmann, ©2016)

Suntje Sagerer and the Minimal Art Gallery

In the context of Suntje Sagerer’s own artistic production, the MAG belongs to the subspecies of sculpture. In fact, it is a multimedia sculpture as the various contributions consist of painting, drawing, photography, video art, spatial and kinetic objects as well as installations. Responding to the respective situation of display and contributions, MAG assumes its specific character. The initial art work turns into a group show and the constitutes the art work. In addition to being the author of the idea as well as of its physical structure, Suntje Sagerer operates a real exhibition project as curator, manager and designer. She communicates with the participants about selection and placement of works or invites collaborators. Over the last six years, Suntje Sagerer has activated ten abandoned dollhouses for her MAG series. (Susanne Altmann, ©2016)